„Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft ganz wesentlich helfen kann, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen.“

Dr. Volkmar Denner

VORWORT

Liebe Leserinnen und Leser,

 

keine Armut, gute Bildung, Gesundheitsversorgung für alle – das ist nur ein Ausschnitt aus den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Die globalen Ziele für eine nachhaltige Entwicklung sind seit Anfang 2016 in Kraft und sollen bis 2030 erreicht sein.

Der Anspruch, allen Menschen ein Leben in Würde zu ermöglichen, Fortschritt zu fördern sowie die Umwelt intakt zu halten, ist ein wichtiger Kompass für die Politik und die Wirtschaft. So auch für uns: Bosch ist seit 2004 Mitglied des Global Compact der Vereinten Nationen und verpflichtet sich, die internationalen Prinzipien rund um Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt
schutz und Korruptionsbekämpfung zu befolgen. Dieser Bericht zeigt, welche Fortschritte wir dabei machen. Dank der Entwicklungsziele können wir unsere Aktivitäten an ihrer gesellschaft
lichen Relevanz spiegeln und uns fragen: Wie tragen unsere innovativen Lösungen zu nachhaltigem sozialen Wandel bei? Wir sind überzeugt, dass wir mit „Technik fürs Leben“ – mit inno
vativen Produkten und Dienstleistungen – einen wesentlichen Beitrag leisten und die Zukunft unseres Unternehmens sichern.

Wir sehen große Chancen in den Bereichen Vernetzung, Elektrifizierung und Energieeffizienz. Zudem begegnen wir durch unser systematisches Nachhaltigkeitsmanagement auch unternehme
rischen Risiken, die durch den Klimawandel und die Verknappung von Ressourcen entstehen. Welche globalen Nachhaltigkeitsziele wir vornehmlich unterstützen, ergibt sich aus unserem Kerngeschäft: Im Fokus stehen unser Einsatz für Gesundheit und Sicherheit (SDG 3), für nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) und unsere Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen (SDG 13). Daneben verbessert unser gesellschaftliches Engagement unter anderem den Zugang zu Bildung (SDG 4) und fördert Frieden und Gerechtigkeit (SDG 16).

Der vorliegende Bericht ist nach den UN-Zielen strukturiert und ordnet diesen unsere Maßnahmen zu. Drei Beispiele: Um mit Innovationen die Nachhaltigkeit voranzutreiben, flossen im vergangenen Jahr 55 Prozent unseres Forschungsbudgets in unser Umwelt- und Sicherheitsportfolio. Unser Fokus lag weiterhin darauf, die Effizienz von Verbrennungsmotoren weiter zu steigern und der Elektromobilität mit jährlichen Investitionen von 400 Millionen Euro zum Durchbruch zu verhelfen. Nachhaltiger werden Städte auch dank hoch automatisiertem Fahren und Lösungen für das vernetzte Parken. Eine aktuelle Bosch-Studie zeigt: Knapp 400 000 Tonnen CO2 ließen sich dank vernetzten Funktionen im Auto allein in Deutschland, den USA und China jährlich einsparen. Und für den Kampf gegen den Krebs haben wir gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und dem Robert-Bosch-Krankenhaus das neue Robert Bosch Centrum für Tumorerkrankungen gegründet. Die eigenen Positionen stetig prüfen, Perspektivwechsel zulassen – und bereit sein, neue Wege zu gehen. Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft mit einem solchen Innovationsverständnis ganz wesentlich helfen kann, gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen. Im Folgenden lesen Sie, wie wir bei Bosch unseren Teil dazu beitragen.

Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Volkmar Denner

Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Bosch unterstützte 2016 vorrangig elf UN-Ziele:

 

 

Bildquelle: Vereinte Nationen