Rückblick 2016

01

Januar

Ingenieur für einen Tag

Britische Schüler lernten während der „IET Faraday Challenge Days“ die Arbeit von Ingenieuren kennen. Bosch-Experten unterstützten sie vor Ort dabei, Lösungen zu Alltagsproblemen zu finden und echte Prototypen zu entwickeln. So entstand etwa eine Scan-App für die Suche nach verschwundenen Hausgegenständen. Die Workshops wurden von der Institution of Engineering and Technology (IET) organisiert.

03

März

Benachteiligten Kindern und Jugendlichen Mut machen

Etwas mit eigenen Händen zu erschaffen, gibt Selbstvertrauen. Diese Erfahrung machten im Frühjahr und Sommer benachteiligte Kinder und Jugendliche dank engagierter Bosch-Mitarbeiter in zwei Ländern. In Kooperation mit der thailändischen Chiang Mai Universität und der regionalen Stiftung „Skills for Life“ brachte das Unternehmen Jugendlichen aus entlegenen Gebieten und armen Familien handwerkliches Know-how nahe. Sie lernten, wie sich mit Bosch-Elektrogeräten Werkstücke fertigen lassen, die Touristen der Region gerne kaufen. Für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Projekts spendete Bosch Werkzeug und trainierte die Studenten, ihre Expertise zukünftig selbstständig weitergeben zu können.



Bosch Power Tools im russischen Moskau lud beeinträchtigte, von der Stiftung Galchonok betreute Kinder dazu ein, Holzspielzeuge zu basteln. Das Werkeln im Team förderte ihre feinmotorischen Fähigkeiten und schuf ein Zugehörigkeitsgefühl.

06

Juni

Frischluft 4.0 in tschechischen Produktionshallen

Sobald die Maschinen herunterfahren, schalten automatisch auch die Ventilatoren für die Frischluftversorgung ab. Die Sparmaßnahme ist das Ergebnis eines Projektes in den Produktionshallen des tschechischen Standorts Jihlava. Das Prinzip: Die Betriebssysteme für Fertigung und Versorgungstechnik werden smart miteinander verknüpft und die von der Produktion benötigte Strommenge ist gleichzeitig auch Steuerungsgröße für die Lüftung. Das Werk sparte bereits 3 950 MWh Energie und damit 1 000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. In belüftungsintensiven Hallen macht das eine Reduktion von rund 50 Prozent aus. Das Projekt wurde für seine Energieeffizienz von der International Facility Management Association mit einem Preis gewürdigt. Es kommt bereits am chinesischen Standort Wuxi zum Einsatz und soll in Zukunft an weiteren Bosch-Standorten Schule machen.

09

September

Lehrertrainings für die Installateure von morgen

Die Bosch-Marke Junkers steht für energieeffiziente moderne Heiztechnologie. Bereits zum dritten Mal teilten Thermotechnik-Mitarbeiter vom polnischen Bosch-Standort Warschau ihr Experten-Know-how im Rahmen von „Junkers educates“: Lehrer von 19 Schulen waren zu Tagestrainings eingeladen, um das dort erworbene Wissen zu Wärmepumpen, Kondensations- und Solartechnik anschließend an ihre Klassen weiterzugeben. 277 Schüler absolvierten danach einen Online-Test. Die besten Teilnehmer gewannen unter anderem die Teilnahme an weiteren Trainings.

12

Dezember

Ein Lächeln schenken

„Donate a Smile“ – das ist das Motto des gleichnamigen Ehrenamtsprojekts, in dessen Rahmen mehr als 150 rumänische und bulgarische Bosch-Mitarbeiter gemeinsame Aktivitäten mit Non-Profit-Organisationen veranstalteten. Über 44 000 Euro wendete das Unternehmen auf, um Geld und benötigtes Equipment zu spenden, Kinder zu betreuen und Bastel-Workshops anzubieten. In einer grünen Woche wurden 3 500 Bäume gepflanzt. Zudem restaurierten Ehrenamtliche 500 Meter Strecke der historischen Sibiu-Agnita-Eisenbahn. Zum Jahresende schließlich verwandelten sich Bosch-Mitarbeiter in Weihnachtsmänner und -frauen und sammelten für benachteiligte Kinder zum Fest. Ein Lächeln lässt sich durch die unterschiedlichsten Taten spenden.

Bosch als Arbeitgeber: Ausgezeichnet

Die britische BSH Bosch Home Appliances Ltd gehört zu den Top-Arbeitgebern 2016. Die Ländergesellschaft wurde mit dem „Top Employer Award 2016“ ausgezeichnet. Dazu heißt es in der Begründung: „Das Unternehmen zeigt sich als Vorreiter im Bereich Human Resources durch zukunftsorientiertes Denken in Bezug auf seine Mitarbeiter, kontinuierliche Optimierung des Arbeitsumfelds und stetige Investition in die Mitarbeiterentwicklung.“ 

Unbenannt-2

Vergleichsvereinbarung zu Dieselfahrzeugen in den USA

Bosch hat in den USA mit Zivilklägern eine Vergleichsvereinbarung zur Beilegung des überwiegenden Anteils der anhängigen Zivilgerichtsverfahren im Zusammenhang mit in den USA verkauften Dieselfahrzeugen der Marken Volkswagen, Audi und Porsche abgeschlossen. Entsprechende Unterlagen wurden am 1. Februar 2017 beim zuständigen Gericht in Kalifornien eingereicht. Anfang Mai 2017 könnte das Gericht dann die endgültige Genehmigung der Vergleichsvereinbarung prüfen. Die Vereinbarung wurde für die beteiligten Gruppen von Sammelklägern mit dem Steuerungskomitee der Kläger geschlossen. Bosch wird dazu einen Gesamtbetrag von 327,5 Millionen US-Dollar (rund 304 Millionen Euro) zahlen. Mit der Vergleichsvereinbarung erkennt Bosch weder den von den Klägern vorgetragenen Sachverhalt an, noch räumt Bosch Schuld ein. Die vorliegende Vergleichsvereinbarung bezieht sich nur auf zivilrechtliche Forderungen. Bosch wird weiterhin, wie schon seit Bekanntwerden der Anschuldigungen, in anderen zivil- und strafrechtlichen Verfahren seine Interessen vertreten beziehungsweise umfassend mit den Ermittlungsbehörden in Deutschland und anderen Ländern kooperieren.