Responsible Production

SDG 12: Produkte von morgen

Die Menschen müssen so konsumieren und produzieren, dass die Umwelt zum Schutz zukünftiger Generationen möglichst gering belastet wird – so das Ziel der Vereinten Nationen. Eine ressourcenschonende Produktentwicklung und entsprechende Herstellungsprozesse zu gewährleisten, ist auch der Anspruch von Bosch.

Produktentwicklung: Umweltverträgliche Werkstoffe

Bosch will den ökologischen Fußabdruck seiner Erzeugnisse weiter verringern. Dafür setzt das Unternehmen verstärkt auch auf vielfältige externe Expertise, so zum Beispiel auf innovative Lösungen der Zulieferer. Mit dem Programm „Genesis“ (Generate with Externals Synergies & Innovative Solutions) intensiviert das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten in der Produktentwicklung. Dabei kommen zwei Ansätze zum Tragen, das Routing und das Scouting. Beim Routing können Externe über ein Online-Portal (www.bosch.com/idea) Innovationsvorschläge einreichen, die Bosch-Experten innerhalb von vier Wochen auf Nutzen und Umsetzbarkeit prüfen, um sie dann mit den Partnern gemeinsam weiterzuentwickeln. Beim Scouting identifiziert Bosch selbst Innovationsbedarf in einem bestimmten Produkt- oder Servicebereich und geht gezielt auf die Suche nach entsprechendem externen Know-how.  

 

Bereits von der ersten Idee an erhalten bei diesem Prozess  Bosch-Entwicklungsteams wertvolle Impulse im Hinblick auf ein umweltschonenderes Design: Lässt sich ein Werkstoff durch einen umweltverträglicheren oder leichteren ersetzen? Wie können die Entwickler die Lebenszyklusdauer verlängern, wie Material sparen oder austauschen? Und wie sieht es mit der Recyclingfähigkeit aus? Neben Produktinnovationen erreichen Bosch auch Ideen zu Prozessen und ressourcenschonenden Fertigungsmethoden. Im Jahr 2016 wurden rund 450 Innovationsvorschläge eingereicht.
 

 

Ein zweites Leben für Autoteile

Eine weitere Möglichkeit, ressourcenschonend zu fertigen, kommt im Geschäftsbereich Bosch Automotive Aftermarket zum Tragen. Dort setzt das Unternehmen auf das Prinzip der Kreislaufwirtschaft: 

So bereitet Bosch Altteile (engl.: Cores) auf

 

Die aus Fahrzeugen ausgebauten Altteile werden strukturiert aus dem Markt zurückgenommen, identifiziert und sortiert. Sofern diese den technischen Anforderungen entsprechen, gelangen sie an die Produktion zur Aufbereitung. Um einen reibungslosen Rücknahmeprozess sicherzustellen, hat Bosch 2016 die Tochterfirma Circular Economy Solutions gegründet. Unter der Servicemarke CoremanNet führte sie 2016 etwa 2,5 Millionen Teile im Kreislaufwirtschaftsprozess aus dem Markt zurück.

Unbenannt-2