Peace and Justice / Strong Institutions

SDG 16: Integration leben

Krieg, Verfolgung und Armut zwangen im vergangenen Jahr mehr Menschen als je zuvor, ihre Heimat zu verlassen. Über 65 Millionen Flüchtlinge zählt die UN derzeit weltweit. Im Zielland angekommen, erschweren die unbekannte Sprache und Kultur oft die gesellschaftliche Eingliederung. Bosch fördert ein friedvolles Miteinander – und hilft Menschen beim Start in ein neues Leben.

Wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung vereinen: Ganz im Sinne von Unternehmensgründer Robert Bosch engagiert sich Bosch, um Geflüchtete zu integrieren und ihnen den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. So sammelten 2015 die Mitarbeiter 410 000 Euro, die Bosch auf 820 000 Euro verdoppelte. Damit konnten 2016 weltweit 113 Projekte gefördert werden. Bosch schuf zudem rund 400 zusätzliche Praktikumsplätze für Flüchtlinge. Am Standort Wien übernahmen Mitarbeiter Patenschaften für derzeit 26 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. „Support vor Ort: Bosch-MitarbeiterInnen helfen“ heißt das Projekt in Kooperation mit „Interface Wien“ und „connecting people“. 

Der Name ist Programm: Die Ehrenamtlichen unterstützen ihre Schützlinge und deren Familien etwa bei Behördengängen und als Vertrauenspersonen im Alltag. Regelmäßig finden gemeinsame Grillfeste, Fußballturniere und andere Aktivitäten statt. Ziel ist es, die Neuankömmlinge langfristig zu einem selbstständigen Leben in Österreich zu befähigen. Mittlerweile sind fünf Flüchtlinge an den Standorten Wien und Ternitz tätig, zwei von ihnen wurden an andere Unternehmen vermittelt. Ein erfolgreiches Jahr konnte auch der von Bosch-Mitarbeitern gegründete Verein Primavera e.V. mit einem Spendenrekord von über 620 000 Euro verzeichnen. Mit dem Geld unterstützte Primavera unter anderem Flüchtlingsprojekte und gab benachteiligten Kindern im Umkreis der Bosch-Standorte weltweit eine Perspektive.